Die Verdorrten by Ernst Weiss

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Weiss, Ernst, 1882-1940 Weiss, Ernst, 1882-1940
German
Okay, so imagine this: you're a doctor in a small Austrian town just before World War I. Your world is comfortable, maybe a little dull. Then, a charismatic stranger arrives, promising a cure for a mysterious illness that's turning people into husks—literally, 'the withered.' But his 'treatment' is terrifying, and he starts gaining a cult-like following. This book isn't just a creepy medical mystery; it's about how easily fear can make us surrender our humanity. It’s unsettling, brilliantly written, and feels weirdly relevant. If you like stories where the real horror is what people choose to believe, you need to read this.
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Im Original in Antiqua gesetzter Text ist +so ausgezeichnet+. Weitere Anmerkungen befinden sich am Ende des Buches. Die Mädchen des Pensionats Humoreske von Ernst Eckstein. Mit 6 Original-Illustrationen von G. Sundblad. Fünfundzwanzigste Auflage. Berlin. Richard Eckstein Nachfolger. (Carl Hammer). 1883. Alle Rechte vorbehalten. Die Mädchen des Pensionats. Die Zöglinge des Holger'schen Pensionats, acht rosige Mädchen von vierzehn bis siebzehn Jahren, saßen eifrig plaudernd beim nachmittäglichen Kaffee. Die Vorsteherin, Fräulein Adelgunde Holger, hielt sich seit gestern behufs der Abwickelung wichtiger Geschäftsangelegenheiten in der benachbarten Residenz auf. Miß Jobbington, die englische Lehrerin, litt wieder einmal an ihrer schrecklichen Migräne. So kam es, daß die jungen Damen ausnahmsweise sich selbst überlassen waren, ein Umstand, der indeß nach der Ansicht der liberal gesinnten britischen Dulderin wenig zu besagen hatte, da innerhalb des Pensionsgebäudes keinerlei Gefahr drohte, und Josephine, die älteste der Elevinnen, eine Art mütterlicher Autorität ausübte, vermöge deren sie die abwesende Beschützerin ganz befriedigend ersetzen konnte. Josephine war nämlich verlobt, wirklich und anerkanntermaßen verlobt. Von einer Braut erwartet man mit Recht eine gewisse Haltung. Auch entehrt es kein Mädchen, dessen Herz und Hand noch frei ist, sich der höheren Würde einer Braut unterzuordnen. Josephine, Eulalie, Rosa, Martha, Iduna, Laurentia, Asta und Virginie saßen also in reizender Gruppirung beim Kaffee, als die greise Wirthschafterin auf der Schwelle erschien und die überraschende Mittheilung machte, ein junger, vornehmer Herr wünsche dringend die Vorsteherin des Pensionats zu sprechen. Die Mädchen wechselten Blicke der Rathlosigkeit und der Neugierde. [Illustration: Ein junger, vornehmer Herr wünscht dringend die Vorsteherin des Pensionats zu sprechen ...] »Was soll ich sagen?« fragte die alte Barbara, indem sie mit der Rechten die derangirte Schürze glättete. »Gehen Sie zu Miß Jobbington!« sagte Josephine. »Das englische Fräulein hat sich eingeriegelt; sie will mit keiner Seele zu thun haben«, versetzte die Wirthschafterin. »So sagen Sie, es sei Niemand zu Hause«, rief die schwarzlockige Asta mit lebhafter Stimme. »Wie unhöflich!« bemerkte die aristokratische Virginie. »Der Herr hat doch bereits gehört, daß Barbara mit uns unterhandelt.« »Er kann ja immerhin hereinspazieren, und sagen, was er will«, bemerkte Rosa. »Aber wenn es Angelegenheiten betrifft, die ... die man nicht vor aller Welt auskramen mag?« flüsterte die aschblonde Laurentia erröthend. »Wir müssen ihm überlassen, ob er uns einweihen will oder nicht«, sagte die schlanke Rosa. »Gott, am Ende ist es gar Otto«, raunte Eulalie der vollgewachsenen Iduna ins Ohr ... »Er kömmt, um Fräulein Holger zu sagen, daß er mich liebt, daß sie mir die Freiheit zurückgeben muß ...« »Oder wäre es gar Ferdinand, der Bräutigam Josephinens?« entgegnete Iduna. »Er hat immer solche Sehnsucht nach ihr. O, ich sage Dir, sie erzählt mir manchmal Dinge ...« »Nun, was soll ich dem Herrn antworten?« fragte die ehrbare Wirthschafterin, ein wenig ungeduldig. »Heißen Sie ihn eintreten!« sagte Josephine mit Würde. Barbara ging. Eine halbe Minute später trat ein elegant gekleideter Herr in die Thüre und verneigte sich mit verführerischer Anmuth. Sein sorgfältig gescheiteltes Haar stimmte vortrefflich zu den langen weißen Fingern der rechten Hand, in welcher er den blinkenden Cylinderhut hielt, während die linke, von einem safrangelben Glacé-Handschuh bedeckt, graziös auf das großkarrirte Beinkleid herabfiel. Die etwas kreischenden Lackstiefel und der blonde, seidenweiche Cotelettbart vollendeten das Bild eines Gentleman +comme il faut+. »Um Vergebung, meine Damen«, begann der Fremde, der weder Otto noch Ferdinand war, mit wohlklingender, wenn gleich etwas affektirter Stimme, »ich bin doch hier recht im Pensionate des Fräuleins Adelgunde Holger? ...« »Ja wohl, mein Herr«, sagte Josephine. »Die Frau da draußen scheint mich nämlich nicht verstanden zu haben ...« »Sie ist etwas schwerhörig«, versetzte Martha. »Sie befehlen?« fragte der Fremde. »Sie hört nicht gut«, wiederholte die Angeredete, während ihr Antlitz...

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Ernst Weiss's Die Verdorrten (The Withered) is a slow-burn psychological thriller set in the final, uneasy days of the Austro-Hungarian Empire. Our narrator is a rational, respected town doctor. His quiet life is shattered by the arrival of a strange wasting disease that leaves its victims desiccated and a charismatic new doctor named Dr. Mabuse, who claims to have the cure.

The Story

The local doctor is skeptical, but as fear grips the town, Dr. Mabuse's influence grows. His 'treatments' are brutal and experimental, yet people flock to him, desperate for salvation. The story becomes a tense duel between the narrator's reason and Mabuse's manipulative, almost supernatural, power. It's a battle for the town's soul, played out in sickrooms and drawing rooms, as the shadow of a larger, impending war looms in the background.

Why You Should Read It

This book got under my skin. Weiss, himself a doctor, writes with chilling precision. The horror isn't in gore, but in the chilling logic of the mob and the slow erosion of decency. You watch good people make terrible choices because they're scared. The two doctors are fantastic characters—one representing fading humanism, the other a terrifying new age of cold, manipulative control. It's a portrait of a society willingly walking into darkness.

Final Verdict

Perfect for readers who love classic European literature with a dark, philosophical edge. If you enjoyed the creeping dread of Kafka or the moral puzzles of Stefan Zweig, you'll find a kindred spirit here. It's not a fast-paced modern thriller, but a deeply intelligent and haunting story about the fragility of civilization. A forgotten gem that deserves a spot on your shelf.



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Emily Martinez
1 year ago

This book was worth my time since it provides a comprehensive overview perfect for everyone. One of the best books I've read this year.

Noah White
5 months ago

Compatible with my e-reader, thanks.

Donna Ramirez
1 year ago

I came across this while browsing and the atmosphere created is totally immersive. Worth every second.

John Ramirez
1 month ago

Simply put, the character development leaves a lasting impact. Highly recommended.

Robert Allen
1 year ago

Honestly, the arguments are well-supported by credible references. Don't hesitate to start reading.

5
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