Eine Gemsjagd in Tyrol by Friedrich Gerstäcker

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Gerstäcker, Friedrich, 1816-1872 Gerstäcker, Friedrich, 1816-1872
German
Hey, have you ever wondered what it was really like to travel through the Alps in the 1800s, before trains and tourist maps? I just finished 'Eine Gemsjagd in Tyrol' (A Chamois Hunt in Tyrol), and it’s a wild ride. It’s not just about hunting; it’s about a young man from the city who gets way more adventure than he bargained for when he heads into the mountains with a local guide. Think stunning scenery, unexpected dangers, and a crash course in survival. It’s a short, surprisingly fun window into a world that’s completely vanished. If you like classic adventure stories with a historical twist, you’ll dig this.
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scheint, strecken die alten lieben Berge die Arme aus, uns zu begrüßen. Und enger, tiefer wird das Thal mit jeder Meile, grüner der Fluß an dem wir aufwärts ziehen, reiner der Himmel, schmaler der Weg, dem der leichte Wagen folgt. Schon nickt die Krummholzkiefer, der _Laatschenbusch_ wie sie der Tyroler nennt, uns von den nächsten Hängen ein freundliches Willkommen zu, und läutende, trefflich genährte Heerden -- die Lieblingsthiere mit riesigen Glocken um den Hals -- Schafheerden der Bergamasker Race mit herunter hängenden Ohren, und Hirten, schwer mit allerlei Alpengeräth bepackt, begegnen uns in der Straße. Es ist Oktober, und Hirten und Heerden weichen dem nächst zu erwartenden Schneefall aus. Der hat auch die höchsten Kuppen des Gebirges schon dann und wann einmal auf ein paar Tage mit seinen weißen Mänteln überworfen -- nur als ob er sehen wollte, ob ihnen die alten Kleider vom vorigen Jahr noch passen -- und sie sitzen wie angegossen. [Illustration] Es ist Herbst, und die Hirten »drin im Gebirg« haben selbst die letzten »Unterleger« verlassen, ihre Thalwohnungen aufzusuchen und ihre Heerden vor Lawinensturz und Wintersturm in Sicherheit zu bringen. In den Bergen wird's jetzt leer, da Vieh und Heerden sie geräumt, und wunderhübsch schildert Tschudi das in seiner Alpenwelt: »Weißt Du doch selber, Alpenwanderer,« sagt er, »was für ein schwermüthig drückender Ton im Herbst über diesen Felsen liegt, wenn Menschen und Heerden, Pferde und Hund, und Feuer, Brod und Salz sich in's Thal zurückgezogen. Wenn Du an der verlassenen und verrammelten Hütte vorüber steigst, und Alles immer einsamer und einsamer wird, wie wenn der alte Geist des Gebirges den majestätischen Mantel seines furchtbaren Ernstes über sein ganzes Revier hinschlüge. Kein befreundeter Athemzug weht Dich meilenweit an, kein heimischer Ton -- nur das Krächzen des hungrigen Raubvogels, das Pfeifen des schnell verschwindenden Murmelthiers mischt sich in das Dröhnen der Gletscher und das monotone Rauschen des kalten Eiswassers. Die kahlgeweideten Gründe, in denen die kleinen Gruppen der giftigen Kräuter mit frischen Graskränzen welche das Vieh nicht berührte, sich auszeichnen, haben die letzten anmuthigen Tinten des Idylls verloren. Der schwarze Salamander und die träge Alpenkröte nehmen wieder Besitz von den verschlammenden Tränkbetten der Rinder, und die verspäteten Bergfalter schweben mit halb zerrissenen und abgebleichten Flügeln durch das Revier, aus dem die beweglichen Unken in trostlosen Chören die sommerlichen Jodelgesänge der Hirten wie spottend zu wiederholen scheinen.« Nicht wahr wie schade, daß der _Jäger_ gerade in diese Berge einzieht, wenn sie der Hirt mit seinen idyllischen Heerden verläßt, und der Jäger bedauert das gewiß. -- »Gott sei Dank daß das langweilige Vieh mit seinem Gebimmel endlich abzieht« murmelt er vergnügt vor sich hin, »jetzt bekommen die Berge doch endlich einmal Ruh, und man braucht nicht zu fürchten auf jedem Pirschpfad und Joch, statt einem Rudel Gemsen eine Heerde Schafe anzutreffen.« Die _Poesie_ der Berge verträgt sich recht gut mit der Jagd, und der ächte Jäger weiß sie gewiß zu würdigen, denn sein ganzes Leben und Treiben ist poetisch; aber -- sie darf ihm nur nicht in's Gehege kommen, sonst sind sie eben die längste Zeit Freunde gewesen. Wo sie die Ausübung seiner Jagdlust stört, hat sie für ihn aufgehört Poesie zu sein, und -- wenn er sie nicht zum Teufel wünscht, geschieht dies nur in einzelnen Fällen aus ganz besonderer Rücksicht. Aber der Wagen rollt indessen lustig den wenn auch schmalen, doch glatten Weg entlang, der sich allmählig, dem Lauf der Isar folgend aufwärts zieht. Die Krummholzkiefer kommt schon bis an den Weg herab, und läuft hinüber, bis zu dem Stein besäeten Ufer des crystallhellen Bergstroms, in dessen blitzender Fluth hie und da eine muntere Forelle, leicht und rasch...

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Friedrich Gerstäcker was a real-life adventurer who wrote about his travels, and that firsthand experience shines through in this little novella. It feels authentic, like you're getting a secret peek into the past.

The Story

The story follows a young man, new to the Alps, who hires a Tyrolean hunter to guide him on a chamois hunt. They head deep into the rugged mountains, but the hunt quickly becomes the least of their worries. They face sheer cliffs, unpredictable weather, and the very real threat of getting lost in the wilderness. The journey tests their skill, courage, and their budding friendship as the guide's local knowledge becomes their only lifeline.

Why You Should Read It

What I loved most was the sense of place. Gerstäcker makes you feel the thin air, hear the crunch of gravel, and see the dizzying drops. The relationship between the eager but green city-slicker and the seasoned, practical guide is really well done. It’s less a story about bagging a trophy and more about respect—for the mountains, for the people who live there, and for your own limits.

Final Verdict

This is a perfect quick read for anyone who loves classic adventure tales, armchair travel, or historical fiction. It’s for readers who enjoy authors like Jack London or Robert Louis Stevenson but want a European Alpine setting. Don’t expect a complex plot; instead, enjoy it as a vivid, atmospheric snapshot of 19th-century exploration. It’s a charming escape.

📜 Public Domain Notice

This publication is available for unrestricted use. Preserving history for future generations.

Patricia Martin
1 year ago

Citation worthy content.

Ethan Williams
1 year ago

From the very first page, the content flows smoothly from one chapter to the next. Exceeded all my expectations.

Edward White
1 month ago

Helped me clear up some confusion on the topic.

Patricia Flores
1 year ago

As someone who reads a lot, the character development leaves a lasting impact. Worth every second.

Jessica Wright
4 months ago

I was skeptical at first, but the content flows smoothly from one chapter to the next. I learned so much from this.

4
4 out of 5 (5 User reviews )

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