Deux farces inédites attribuées à la reine Marguerite de Navarre by Marguerite

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Marguerite, Queen, consort of Henry II, King of Navarre, 1492-1549 Marguerite, Queen, consort of Henry II, King of Navarre, 1492-1549
French
Hey, have you heard about this wild discovery? Someone just found two never-before-seen comic plays from the 1500s, and they might have been written by a queen! I'm talking about Marguerite de Navarre—sister to a French king, protector of artists and reformers, and a total Renaissance woman. These short 'farces' are like finding a hidden camera in a royal palace. They're not about grand battles or treaties. They're funny, sharp little scenes about everyday people getting into ridiculous messes. The big question buzzing through the academic world is: Did she really write these? And if so, what does that tell us about her? It's a literary detective story wrapped in a historical comedy.
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So war unsere erste Berührung mit Mauricy. Wunderlich, wird man sagen. Vielleicht, doch nicht ganz so, wie es scheinen mag. Ich sage immer: einmal zankt man sich doch mit Jedermann; da ist's denn viel besser, mit Zank anfangen, als damit aufhören. Wenigstens bestätigte es sich hier. Die ausgetauschten zärtlichen Erklärungen störten nicht im Geringsten unser gutes Vernehmen, ja, sie schienen durch den unwillkürlichen Humor, welchen sie hervorgerufen, es im Gegentheil recht befördern zu wollen. Die gegenseitigen Fragen, wann wir uns todtschießen würden, ob wir einander dann beklagen würden und dürften, und andere, gleich harmlos-alberne, machten uns lachen, und wenn man erst über- und miteinander lacht, ist man auf gutem Wege zur Vertraulichkeit. Nicht daß wir uns nicht mehr gestritten und selbst erboßt an einander geärgert hätten --, alle Tage! Wir alle Drei, und insbesondere noch Mauricy und ich, waren zu aufgeregt durch die Zeit, um nicht das nachmittagliche Lesen der Zeitungen mit lauten Anmerkungen begleiten zu müssen. Und aus diesen Anmerkungen wurden Kämpfe zwischen Demokratismus und Royalismus, wie sie schwerlich selbst in der durch politische Haltung sich wenig auszeichnenden Paulskirche erbitterter und hitziger durchgefochten worden sind. Jeder, der nur auf einer Barrikade gekämpft hatte, war für Mauricy ein Held, für uns -- es ging Mauricy's Helden schlecht von uns! Dagegen schleuderte er die heftigsten Ergüsse seines Hasses gegen Alles, was auf Thronen saß, oder das unverzeihliche Verbrechen beging, in Amt oder Würden zu sein. Alle Könige und Fürsten müßten ermordet werden, das war sein unaufhörlich wiederkehrender Satz. Und wenn er könnte, setzte er jedes Mal hinzu und nahm sein Messer in die Hand, so würde er selbst immer Einen nach dem Andern niederstoßen. Wir, wieder nicht träge, ließen himmelhohe Galgen für die Radikalen errichten, kurz, es war schrecklich, was wir Alle wüthend und blutdürstig waren! Die Polen sind durch eine ganz eigene nationale Liebenswürdigkeit begünstigt, das hat man oft geäußert, und ich kann es nur bestätigen. Je mehr ich verschiedene Nationalitäten kennen lerne, je abstechender gegen alle, je bestechender für mich finde ich die Polen. Wäre ich ein Mann, ich würde mich gewiß nur in eine Italienerin oder eine Polin verlieben. Wenn Mauricy mich dadurch gekränkt hatte, daß er seine schonungslosen Angriffe vorzüglich auf Preußen richtete, so durfte er mir nur seine kalte Hand bieten und mich mit seinem guten Blicke um Verzeihung bitten, und ich war versöhnt. Der arme Mauricy, -- er hatte immer so kalte Hände! Und so blasse, -- noch nie hatte ich solche farblose Hände gesehen. Das Blut schien schon fremd in ihnen geworden zu sein, sich ganz nach den Lippen zu drängen, über die es täglich kam. Mauricy war krank, und wie er selbst glaubte, zum Tode. Auch ich war krank, an der Krankheit unseres Jahrhunderts, bei welcher das Leben lange währen kann, aber eigentlich nur eine lange Qual ist. Wir sahen uns gegenseitig leiden und bemitleideten einander. Er litt frömmer, geduldiger, als ich. Die Resignation, gegen welche ich mich noch sträubte, als müßte ich mit ihr das Leiden unwiderruflich annehmen, er _hatte_ sie schon -- hatte sich unter dem Kreuze gebeugt. Wir fragten einander eines Tages: wie lange wir schon krank wären. Vier Jahre, sagte er, ich sechzehn. »Dann,« sprach er sanft, »werden Sie zuerst gesund -- ich kann warten.« Dieses Wort war keine Phrase -- Mauricy kannte die Phrase nicht. Die Geselligkeit war ihm deswegen zuwider, weil in ihr so viel -- Schicklichkeiten -- stattfinden müssen. »Was soll ich da?« fragte er, und ich konnte ihm das nicht sagen. Denn auch ich habe mich oft gefragt: was soll ich, wenn ich mich den Menschen so ganz überflüssig sah, und die Menschen mir. Wir,...

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This isn't your typical dusty history book. It presents two short, lively comic plays—or 'farces'—that were recently discovered and linked to Marguerite de Navarre. Forget kings and queens; these stories are about regular folks. Picture a clever servant outsmarting a greedy master, or a lover's quarrel that spirals into pure chaos. The humor is physical, a bit cheeky, and full of the kind of misunderstandings that make you laugh and cringe at the same time. They're snapshots of 16th-century life, but the jokes about human nature feel surprisingly familiar.

Why You Should Read It

This book is a secret door into the mind of a fascinating woman. Marguerite was a major political and intellectual figure, known for her serious religious poetry and her protection of thinkers. If she wrote these silly plays, it shows a whole other side to her—a playful, observant side that loved a good laugh at human folly. Reading them, you get to play detective yourself. You can look for clues in the language and the themes. It makes history feel immediate and personal, not just a list of dates.

Final Verdict

Perfect for history buffs who want something light and human, or for anyone who loves a good literary mystery. If you enjoyed shows like The Great that mix history with wit, you'll get a kick out of this. It's a short, engaging read that proves people in the past weren't just serious portraits in a museum—they had a sense of humor, too.



ℹ️ Copyright Free

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Lisa Martin
3 months ago

To be perfectly clear, the pacing is just right, keeping you engaged. Worth every second.

Robert Young
1 year ago

Beautifully written.

Jessica Thompson
10 months ago

Thanks for the recommendation.

Margaret Hernandez
1 year ago

Great read!

4.5
4.5 out of 5 (4 User reviews )

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